Shadowrun-HH

Team 6

Mhm, Team 6 hatter gesagt, der Ork im Anzug. Meinetwegen. Is ja nich so, als könnt ich nur bis 5 zählen. Fing auch ganz gut an, 2 Zwerge im Club. Dann stellt sich aber leider raus, dass eins davon eine ZwergIN ist, If heisst die, das andere is ziemlich schräg. Nickbert heisst das. Nickbert Forsikowski. Oder so. Ham dann rumgehockt und Kaffee gesoffen. Toll.

Dann endlich: Einsatz. Unsre neuen Kumpels ham um Hilfe gerufen, hocken inner Tiefgarage inner Klemme. Fahrmer halt hin. Sin auch schon HanSec da un Autos zusammgerauscht und so Futzis vonner Eisernen Legion, glaub ich. Die ham wohl Stress gemacht.

Wir also runter inne Garage, da hockt so ne Menschin hinter ner Karre, so ne hübsche, heisst wohl Valerie. Die ballert mit nem Gewehr inner Gegend rum. Nem Gewehr! Was solln das werden? Muss ihr das dann mal erklären, dass man sowas nur für Straßenköter und so nimmt. Na ja.

Ach ja: Hab ich fast vergessen: Wir sollen da nicht nur Kollegen retten, sondern auch nen Kunden, so nen Herrn Schäfer. Der is aber nirgends zu sehen. Dafür so einer im Anzug. So blond. Erst heisst’s: niedermachen, dann wieder nicht. Keiner hat Durchblick.

Noch 2 andere Kumpels plappern über Funk, aber gesehen hab ich die erst später. Einer is n Mensch, n Kerl innem Anzug, so Typ Bürowurst, aber kann angeblich zaubern. Konnt aber nich sehen was. Hab ja auch ihn erst ganz spät gesehen. Wahrscheinlich hatter sich versteckt. Der andere ist Türke un heisst Av. Komischer Vogel. Glaub, das isn Schamane, der hat mit so nem Geist gesprochen. Genützt hats aber nüscht.

Aber der Reihe nach. Erstmal platsch – erste Arschgeige niedergemacht. Und dann nochmal: platsch – zweite Arschgeige niedergemacht. Wollt auch noch die beiden anderen Arschgeigen niedermachen, hab aber vorbeigesenst, voll so ne Karre demoliert. Selber Schuld, wennse in sonem öffentlichen Ding parken. Und dann sollt ich nicht weiter Arschgeigen niedermachen, weil die sich ergeben haben. Feiglinge. Geschossen hat auch kein Aas auf mich. Voll langweilig. Die If hat auch was weggeschossen, aber nich so ganz. Aber wenigstens hatse ne brauchbare Knarre, so ne Russenspritze.

Dann hammer den blonden Anzug verhaftet. Nein, nicht den Kumpel, den anderen. Der war voll verdächtig, hat sich aber irgendwie lieber von den HanSec Leuten festnehmen lassen, als von uns. Komisch. Und noch immer keine Spur von diesem Schäfer. Dann ganz lang Gefasel und dann wollten se auf einmal innen Gulli klettern. Meinetwegen. Das eine Zwerg war voll dafür, kein Wunder, heisst ja auch Gully.

Also runter da. Unten wieder so Gezaubere von Av und auf einmal auch vom Zwerg Iggy. Der konnte so Licht machen mit der Hand. Hat aber auch nüscht genützt. Dann hiess es: los, los, immer schön den Kanal längs. Gut, renn ich halt. Aber gaaaanz langsam, Zwergenbeine un so. Gut. Nach ner Weile: immer noch nix. Keine Spur vom Schäfer. Und auch sonst ziemlich langweilig da unten. Dann hatten auf einmal alle keine Lust mehr und dann simmer halt wieder nach oben geklettert. Ich glaub, jetzt wollen se ganz von oben die Erlaubnis ham, dass wir aufhören, den Schäfer zu suchen. Wenner nich will, dann willer wohl nich.

Kuck mal an, so langweilig war’s heut gar nich.

Pauly.

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Startschüsse

In der Hamburger DocWagon-Zentrale in der Martinistraße 42 wird ein neues Team zusammengestellt. Aufgrund eines Snafu in der Personalabteilung ist das Einsatzteam 6 an seinem ersten Tag nur in halber Stärke besetzt: Valerie Matthes, Art Pasetti und Avni Gökhan haben kaum Zeit, sich einander vorzustellen, als auch schon der Alarm schellt.
Der Kunde ist ein gewisser Maximilian Schäfer. Details sind knapp, aber offenbar gab es einen Verkehrsunfall am Wandsbeker Markt. Dem abgehörten Polizeifunk sind mehr Einzelheiten zu entnehmen: Am Unfallort liefert sich HanSec ein Feuergefecht mit Mitgliedern der Eisernen Legion. Die Rolle des Kunden bleibt unklar.
Am Unfallort angekommen stellt sich heraus, dass eine Limousine (mutmaßlich die des Kunden) vor der Einfahrt eines Parkhauses von der Straße in einen Poller gedrängt wurde. Das Feuergefecht dauert noch an; Team 6 manövriert den gepanzerten Einsatzwagen in die Nähe der Limousine. Beim Versuch, sich Freiraum zu verschaffen, lässt Valerie eine Erschütterungsgranate inmitten der Gruppe fallen – den Rest des Einsatzes wird man mit klirrenden Ohren und Watte im Kopf leben müssen.
In der Limousine findet sich lediglich das abgerissene Armband von Max Schäfer. Eine Blutspur führt in Richtung der Tiefgarage…

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