Shadowrun-HH

Enter the Ninja

Der Rest der Truppe hatte sich nach Hause verabschiedet und während Robo-Oku weiterhin versuchte die Daten des Comlinks zu entschlüsseln, hatte Iggy es sich hinter meinem Sofa kommod gemacht. Es dauerte auch gar nicht lange, da hatte Oku die Daten geknackt und es erschien ein Adressbuch mit zwölf Namen nebst Telefonnummern. Einige der Namen waren auch in den Fragmenten aufgetaucht, die wir zuvor gefunden hatten. Die Matrix-Recherche lieferte uns die folgenden Informationen:

Jennifer Kowalski = ihr Name tauchte nur auf einer Seite für im Dienst verstorbene FBI-Agenten auf.
Kenneth Brackhaven= Lobbyist für Rechts, warangeblich in die Operation “Morgengrauen”, bei der Metamenschen-Aktivisten während einer Zusammenkunft in einer Lagerhalle verbrannten, involviert – wenn man den Gerüchten aus dem Orkuntergrund glauben darf.
George Mathers= ?
Seth Dietrich= FBI-Hacker, hat versucht die Verbindung zwischen dem Humanis Policlub und Wilhelm Brackhafen herauszufinden
MacCallister= Miitglied des Humanis Policlub (quasi der KKK für Human Supremacists)

Plötzlich klinget der Comlink und Dietrich ist dran. Ihn scheint es nicht zu interessieren wer oder wo wir sind. Vielleicht weiß er es auch schon? Naja, jedenfalls soll ich mich am nächsten Nachmittag vor dem Basiliskengehege mit ihm treffen. Er bietet 100.000 dafür, dass er sein Comlink zurückbekommt. Ich stimme zu und schicke den anderen sofort eine Nachricht, dass sie zum Frühstück zu mir kommen sollen, damit wir den Plan besprechen können. Ich gehe bestimmt nicht allein in den Zoo!
Wie vereinbart erscheinen sie alle am frühen Morgen bei mir und Anima hat sogar echte Brötchen mitgebracht! Wahnsinn! Wo sie die wohl her hat?
Iggy brabbelte die ganze Zeit was von Satelliten die gewartet werden und irgendwelchen
Stimmen in seinem Kopf. Ich habe ihm dann Alufolie gegeben, damit er seinen Kopf abschirmen kann. Hat auch funktioniert bis Oku ihm – charmant wie immer – erklärt hat, dass das Blödsinn ist. Versuch war’s wert.
Leider wurde das dann nichts mit lecker Frühstück. Noch bevor wir am Kaffee nippen konnten, zersprangen klirrend die Fenster und fünf Ninjas standen mitten in der Bude. Offensichtlich hatten wir irgendein Memo nicht bekommen…. Tja, um’s kurz zu machen: leg’ dich nie mit einem Ork vor’m Frühstück an! Der letzte Ninja türmte aus dem Fenster und Pauli natürlich hinterher. Er schafft es auch tatsächlich ihn einzuholen und festzuhalten. Der Rest von uns beschließt, dass es wohl das beste ist, erstmal die Wohnung zu verlassen. Wer weiß, was nach den Ninjas noch kommt? Vorallem wollte ich aber auch die ekligen Leichen aus der Wohnung haben. In Oku’s Bus nehmen wir uns den letzen noch atmenden Ninja vor – allerdings ist sein Zustand nicht der Beste, aber Anima gelingt es durch eine magische Gedankenverbindung herauszufinden, was er die letzen 12 Stunden gemacht hat:

Er hat den größten Teil des Tages in Medtation im Dojo des Miga Shotozumi-Gumi Ordens verbracht bis er kurzfristig den Auftrag erhalten hat, uns zu erledigen.

Oku fand heraus, dass dieser Orden exclusiv für den Megakonzern Mitsuhama (Computer, Schwerindustrie & magische Gegenstände) arbeitet. Man sagt, der Konzern arbeitet eng mit den Yakuza zusammen.

Wir waren kaum ein paar Meter von der Wohnung entfernt, als Iggy darauf hinwies, dass ein voll bewaffneter Hubschrauber von Ares über dem Gebäude kreiste. Nicht gut…..gar nicht gut! Es half auch nicht wirklich, dass die Polizei, die wohl von jemandem informiert worden war, inzwischen Barmbek komplett abgeriegelt hatte. Oku hackte sich in den Polizeifunk und erfuhr, dass es angeblich einen Kampf zwischen einem Megakonzern und Terroristen gegeben hatte. Megakonzern ja, aber wir sind doch keine Terroristen!
Schlussendlich gelingt es uns doch über Schleichwege die Polizeisperre zu umgehen. Die Leichen werden in der Elbe entsorgt.

Comments

chummer JennyCrane

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